1. Dezember 2021 : 10:15 - 12:30

Moderation: Jens Mittelbach (BTU Cottbus - Senftenberg)

Veranstaltungsraum: Speakers Corner A

10:15 - 10:35 Concept for a "conference evaluation community"
Julian Franken (TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften)
Veranstaltungsraum: Speakers Corner A

 

Building a community around the purpose of designing a fair and useful system for conference evaluations

Assessing academic events like conferences in terms of quality, their scientific output, sustainability, diversity, openness and other dimensions increasingly becomes an area of interest for researchers, conference organizers, funders and other players in Science. Reasons for wanting to evaluate a conference can be as manifold as there are different aspects of a conference to evaluate. Oftentimes academic habitus and culture influence people’s evaluations which increase the complexity of this issue even further. Instead of trying to come up with a system for evaluating conferences in a top down fashion, without considering the opinions of those who are most affected by these kind of evaluations, a community driven approach is suggested which is expected to be better able to account for the complexity of the issue at hand. The talk will also focus on the plan how to build such a community with the purpose of designing a fair and useful system for conference evaluations.

10:35 - 10:55 Wie erreiche ich meine lokale Zielgruppe digital?
Stefan Schmeja (TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften)
Veranstaltungsraum: Speakers Corner A

 

Während der Covid-19-Pandemie mussten Präsenzveranstaltungen online durchgeführt werden, was je nach Zielgruppe unterschiedl. gut funktioniert hat. Es sollen Herausforderungen diskutiert, Praxisbeispiele ausgetauscht und Lösungsansätze gesucht werden.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie mussten vor Ort durchgeführte Schulungen und Informationsveranstaltungen ab März 2020 online veranstaltet werden. In der Publikationsberatung der TIB hat das je nach Thema, Format und Zielgruppe unterschiedlich gut funktioniert. Während sich Vorträge oder Workshops für eine spezifische Zielgruppe relativ gut ins Digitale übertragen ließen und zum Teil deutlich mehr Teilnehmende verzeichneten, war es bei anderen Formaten, etwa Coffee Lectures, die vor allem von "Laufkundschaft" profitieren, schwieriger. Ebenso fiel die Nachfrage von Instituten nach gemeinsamen Veranstaltungen weg, von der TIB eigenständig angebotene Webinare wurden weniger angenommen. Online-Veranstaltungen erweitern zwar einerseits die Zielgruppe, andererseits steht man damit plötzlich in Konkurrenz zu den Angeboten anderer Einrichtungen. Nach einem kurzen Impulsvortrag sollen die genannten Herausforderungen diskutiert, Praxisbeispiele ausgetauscht und Lösungsansätze gesucht werden.

10:55 - 11:15 Der deutschsprachige Bibliotheks-Discord-Server ist da – Was tun wir da eigentlich?
Claudia Frick (TH Köln), Maria Sadowski (BA Pankow), Katharina Schulz (TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften)
Veranstaltungsraum: Speakers Corner A

 

Der Discord-Server "DACH-Bibliothekswesen" existiert, um Menschen aus der deutschsprachigen Bibliothekswelt miteinander zu vernetzen. Wir möchten den Server kurz vorstellen und mit euch diskutieren, welche Zukunftsideen ihr für den Server habt.

Seit Februar 2021 existiert der Discord-Server "DACH-Bibliothekswesen", auf dem sich Menschen aus allen Bereichen der deutschsprachigen Bibliothekswelt austauschen können. Er wurde durch eine private Initiative einiger Menschen ins Leben gerufen, die im DACH-Raum in Bibliotheken und deren Umfeld arbeiten, um eine interaktive und kollaborativ gestaltete Plattform zum fachlichen Austausch zu schaffen. Einer der Auslöser war die Pandemie-Situation, in der viele bisher zufällige Gelegenheiten zur Begegnung von Bibliothekar*innen über Institutionen hinweg ausfielen.

Wir möchten euch den Server kurz vorstellen und mit euch ins Gespräch kommen, z. B. zu folgenden Fragen:

  • Welche Ideen habt ihr, um den Austausch zu fördern und diverser zu machen?
  • Welche Möglichkeiten zur Mitgestaltung wünscht ihr euch?
  • Wie könnte die Community mehr eingebunden werden?
  • Welche Hindernisse gibt es eventuell, auf einem solchen Server dabei zu sein?
11:15 - 11:35 Das Graswurzel-Netzwerk "Tutorials in Bibliotheken"
Ninon Franziska Frank (Universitätsbibliothek Hildesheim), Frank Waldschmidt-Dietz (Universitätsbibliothek Gießen), Philipp Leisering (Universitätsbibliothek der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg), Erik Senst (MIZ der Leuphana Universität Lüneburg)
Veranstaltungsraum: Speakers Corner A

 

Du interessierst Dich für Tutorials in Bibliotheken und möchtest vielleicht sogar eigene erstellen? Dann bist Du bei uns sowas von richtig! Das Netzwerk bietet Dir Austausch, Erfahrungsberichte, Best-Practice-Beispiele, Inputs u.v.m.

Wir stellen hier das Graswurzel-Netzwerk "Tutorials in Bibliotheken" vor, welches sich im März 2021 gegründet hat. Ziel unserer Community ist es, in Bibliotheken tätige Menschen zu vernetzen, die Tutorials bereits erstellen bzw. sich für deren Erstellung interessieren. Die Themen umfassen den vollständigen Zyklus von Planung, Erstellung, Verbreitung und Evaluation von Tutorials. Konkret werden z.B. Konzepte, Didaktik, Programme/Plattformen, technisches Zubehör, Veröffentlichung und Verbreitung besprochen. Neben dem Wissenstransfer innerhalb der Community öffnet sich das Netzwerk auch nach außen und lädt z.B. YouTuber oder andere Fachexpertinnen und -experten zu Vorträgen ein. Das Netzwerk beruht auf diesen vier Säulen: 1. Live-Treffen (online) 2. Discord-Kanal 3. Wiki 4. Aufzeichnungen aus den Live-Treffen im TIB-AV-Portal Unsere Präsentation im Pecha-Kutcha-Format soll die Gelegenheit bieten, in der Tutorial-Community zu partizipieren.

11:35 - 11:55 Wie bringen wir Wissenschaflter*innen und die Open-Access-Community an einen (virtuellen) Tisch?
Andreas Kirchner (UB Uni Konstanz), Linda Martin (UB FU Berlin), Marcel Wrzesinski (Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft)
Veranstaltungsraum: Speakers Corner A

 

Zu den zentralen Zielen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network gehört es, den Austausch zwischen der Open-Access-Community und der Scientific Community zu fördern und zu intensivieren. Einen zentralen Beitrag hierzu können die Digitalen Fokusgruppen leisten, die im Rahmen des Projekts initiiert werden. Sie bieten eine niedrigschwellige Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Open Access zu diskutieren und sich intensiv zu spezifischen Teilaspekten der Open-Access-Transformation auszutauschen. Die hierfür nötige Infrastruktur (Videokonferenzsoftware, Wikis, Mailinglisten, Unterseiten auf dem Kompetenz- und Vernetzungsportal open-access.network, Online-Forum) stellt das Projekt zur Verfügung.

Bislang wurden u.a. Fokusgruppen zu den Themen Scholar-Led Publishing, Open-Access-Bücher und Zweitveröffentlichung gegründet. Weitere sind in Planung. Ein Fortbestand der Gruppen über die Projektlaufzeit hinaus ist ausdrücklich erwünscht. Vor diesem Hintergrund interessieren uns besonders die folgenden Aspekte:

  • Welche Anreize, Tools und Methoden haben sich bewährt, um digitale Arbeitsgruppen “am Laufen” zu halten?
  • Wie kann open-access.network zur Nachhaltigkeit der Zusammenschlüsse beitragen?
  • Wie kann das Projekt Wissenschaftler*innen für die aktive Mitarbeit in einer bestehenden oder für die Gründung einer neuen Gruppe begeistern?
  • Welche Themen wurden bisher zu wenig diskutiert und würden sich für neue Fokusgruppen eignen?

Nach einer Skizzierung der Arbeitsweisen einzelner Gruppen möchten wir diese und weitere Fragen gemeinsam mit Euch und Mitgliedern der Digitalen Fokusgruppen in einem interaktiven Workshop diskutieren.

11:55 - 12:15 Citizen Science und Communitiybindung digital: ein Erfahrungsaustausch
Melanie E.-H. Seltmann (ULB Darmstadt)
Veranstaltungsraum: Speakers Corner A

 

Sowohl erfahrene als auch neue Citizen Science-Enthusiast*innen sind eingeladen zu diesem Erfahrungsaustausch, wie Bibliotheken mit den Herausforderungen digitaler Communitybindung umgehen.

Als Universitäts- und Landesbibliothek will die ULB Darmstadt im Rahmen des Citizen Science-Projektes "Gruß und Kuss - Briefe digital. Bürger*innen erhalten Liebesbriefe" nicht nur Infrastrukturpartnerin für die technischen Anforderungen des Projekts sein, sondern insbesondere auch die Bibliothek als physischen und digitalen Begegnungs-, Forschungs- und Kommunikationsort etablieren und damit ihrem landesbibliothekarischen Auftrag nachkommen. Zwar kann diese dauerhafte und nachhaltige Integration bürgerwissenschaftlicher Ansätze auch digital erfolgen, aber gerade die das Bekanntmachen der Bibliothek als physischer Begegnungsort zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft fällt in der momentanen Zeit schwer. Das Format möchte nach einer Einführung ins Projekt zu einem Erfahrungsaustausch anregen, wie Bibliotheken mit den Herausforderungen umgehen und trotzdem eine Communitybindung ermöglichen. Angesprochen sind sowohl bereits erfahrene sowie neue Citizen Science-Enthusiast*innen.

12:15 - 12:30 Digitales Lesementoring
Lena Grether (Stadtbibliothek Hannover), Katarin Mohs (Kulturtreff Roderbruch)
Veranstaltungsraum: Speakers Corner A

 

Fachkräfte aus dem Programm Lesementoring der Landeshauptstadt Hannover berichten von Erfahrungen mit einem rein virtuellen Leseförderangebot, bei dem Jugendliche Kinder begleiten und unterstützen und dabei vielfältige Kompetenzen (weiter)entwickeln.

Im Programm Lesementoring der Landeshauptstadt Hannover werden Jugendliche von Fachkräften aus der Stadtbibliothek Hannover und Stadtteilkultureinrichtungen zu Lesementor*innen qualifiziert und betreuen sechs Monate lang eine Gruppe von Grundschulkindern. Die Jugendlichen gestalten eigenständig ein abwechslungsreiches Programm, fördern die Kinder spielerisch in ihrer Lesefähigkeit und erhalten den Kompetenznachweis Kultur.
Während der Corona-Pandemie entwickelten die Fachkräfte an einem Standort ein digitales Lesementoring-Angebot. Kinder und Jugendliche trafen sich im virtuellen Raum auf der Plattform iServ, dabei betreute jeweils ein Jugendlicher ein Kind. In einem entsprechend angepassten Workshop vermittelten die Fachkräfte geeignete Spiele und Methoden.
Das aus der Not heraus entstandene Konzept entwickelte eine eigene Qualität und ermöglichte den Jugendlichen die Entwicklung vielfältiger Kompetenzen.

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